Endlich da!

Die Fahrt von Zárate nach Montevideo verläuft im Nebel. Wir haben einen Temperatursturz von 20° und stürmische See. Am letzten Abend an Bord feiert unsere Hamburger Truppe noch eine kleine Abschiedsparty.

Freitag, der Dreizehnte!

Wir legen frühmorgens in Montevideo an. Das letzte Frühstück, die Taschen sind gepackt.

Wir warten!

Zuerst auf unsere Pässe. Die bekommen wir gegen 10:30 Uhr. Dann fahren wir zum Zoll, denn auch unser Auto braucht Papiere.

Wir warten.

Wir wissen nicht warum, aber wir warten.

Um 13 Uhr erlangen wir unsere volle Freiheit. Wir können das Hafengelände mit allen notwendigen Papieren verlassen.

Bienvenido a  Montevideo.

Die Reise auf dem Kontinent kann beginnen.

Schöne Grüße ins sommerliche Deutschland – wir haben Frühling mit 11°C!

Fazit unserer Schiffsreise:

Vermutlich spannender als auf einem Kreuzfahrtschiff.

32 Tage auf See und trotzdem keine Langeweile.

Keinen Tag seekrank (dem Meeresgott sei Dank).

Von gutem Wetter verwöhnt – das macht natürlich alles einfacher.

Ausreichend Pasta für das nächste halbe Jahr.

Das Rätsel um den tanzenden Elefanten (nächtliche Geräusche an Bord) bleibt ungelöst.

Herzerwärmend freundlich (und gute Tischtennisspieler) waren die philippinischen Crewmitglieder.

Wenn man einen Monat räumlich so eng zusammenlebt, gemeinsam die Mahlzeiten einnimmt und abends zusammensitzt, offenbaren sich auch die menschlichen Stärken und Schwächen. Dass wir die ganze Zeit viel Spaß hatten, lag auch an unserer „Hamburger Gruppe“.  Wir hatten großes Glück; es hätte auch anders sein können (wie wir beobachten konnten).

Wir hoffen, dass wir unsere neuen Freunde aus Irland und Bayern nicht aus den Augen verlieren.